WILWARIN FESTIVAL 2018

... 01. & 02. Juni in Ellerdorf !!!

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Beatpoeten

BeatpoetenElektropunk mit Humor & Haltung
Sie bringen mit deutschsprachiger Lyrik Politpunks zum Stagediven, locken Feuilletonisten zu illegalen Kellerraves und bringen technoiden Klub-Hipstern das Liedgut von Kim Frank näher. Sie präsentierten ihre Mischung aus Elektropunk und
Kabaretttechno schon fünfmal auf der Fusion, feierten Konfettischlachten beim Berlin Festival und Schanzenfest und klauten mit Kraftklub beim Open Flair das Backstagebier der Killerpilze. Sie unterstützten Gängeviertel, Gieszerstraße, BUKO & Blockupy, sangen beim Castor, Klimacamps und bei „Dresden Nazifrei“. Reinhold Beckmann fand sie „irgendwie interessant“ und ihr Album „Man müsste Klavier spielen können“ vom Killernietenlabel Twisted Chords fanden selbst Punks mit stalinistisch geprägtem Musikgeschmack spannend. Nun laden sie zur Punknachhilfe namens „Popper lesen Punk“ und geben sich sozialpädagogisch: „Schatz, wir müssen raven.“

Die Protagonisten
Jan Egge Sedelies ist Autor und Zeitungsredakteur. Die renommierte Schriftstellerin Tanja Dückers lobt Sedelies’ Gedichte in der „Zeit“ als „angenehm nichtkulturbetriebsnudelhaft“, die „Intro“ mag Sedelies’ Angriff auf die Politik im Alltäglichen und die „taz“ findet es einfach nur schön, wenn er mit Mikrofonständern wirft. Costa Carlos Alexander ist ebenfalls Redakteur, schreibt für dpa und NDR, ist gefragter Bratwurstexperte, Vegetarier und ein Frickler an Groovebox und Kaosspad.
Als Punkrocker gestartet, greift er nun auf Synthies zurück. Seit 2006 touren sie als Beatpoeten durch die Republik.

 

Der Versuchsaufbau
Die Beatpoeten sind aus Hamburg und Leipzig zurück in Hannover und bieten Elektropunk mit politischer Haltung und lyrischen Texten. Zeilen abseits von Atzen-Parolen treffen auf absolute tanzbare Beats aus Groovebox und Kaosspad irgendwo zwischen Goldene Zitronen, Mediengruppe Telekommander und DAF. Die Beats entstehen live, werden improvisiert und entfalten sich im Zusammenspiel des Duos. Inhaltlich geht es genauso um die Generation Zukunftsangst, um melancholische Momente zwischen Arbeitszeit und Freizeit, aber auch um die letzten rosa Delfine im Mekong. Brecht würde dazu tanzen, Hölderlin die Taschenlampe schwenken.

Die Ergebnisbetrachtung
Angefangen als Special-Act bei WG-Partys und Poetry Slams sind sie fester Bestandteil der deutschen Elektro-Club-Szene. Seit 2006 haben die Beatpoeten mehr als 500 Konzerte von Kiel bis Zürich gegeben, traten in holländischen Poetenklubs genauso auf wie bei illegalen Berliner Techno-Partys oder Elektroraves in der Schweiz. Sie feierten mit Acts wie Feine Sahne Fischfilet, Palais Schaumburg, Kaput Krauts, Mediengruppe Telekommander, Rainer von Vielen, Egotronic, Findus, Dota, Supershirt und Abfukk gemeinsame Auftritte und spielten auf Musikfestivals wie der „Fusion“, „Berlin Festival“ und „Open Flair“ und Theaterfesten wie „Sommerwerft Frankfurt“, „At.tension Lärz“, „Kaltstart Hamburg“ und „CT-Festival Freiburg“. Immer wieder unterstützten sie mit Konzerten politische Aktionen wie die Castorproteste in Dannenberg, Gegeninitiativen zu Naziaufmärschen, BUKO, Schanzenfest Hamburg und Lesen-ohne-Atomstrom-Festival.

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