WILWARIN FESTIVAL 2017

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Tigeryouth

TigeryouthFür das hier würd ich sterben. Mit der Kippe im Mund und der Gitarre in der Hand.

Jeder Mensch, der Tilman Benning aka Tigeryouth, schon einmal auf Tour begegnet ist, weiss, dass diese Zeilen, die in ähnlicher Form sicherlich schon tausende Male als Lippenbekenntnis zur Kredibilitätsförderung von Künstlern vereinnahmt worden sind, so zutreffend und realistisch für ihn sind, wie nur vorstellbar.Und das sind viele Menschen, die Tilman seit seinem ersten Konzert 2010 kennengelernt hat.

In den Jugendzentren, in den Clubs, den besetzten Häusern, Wohnzimmern, Proberäumen, unter freiem Himmel, in ungesund verschimmelten Kellern, im Vorprogramm der Pogues vor 3000 Menschen – auf den insgesamt ca. 300 Konzerten in den vergangenen drei Jahren.

Diesem Leben hat Tigeryouth mit seinem im Mai 2014 erscheinenden, ersten, noch unbetitelten Album ein eindringliches Denkmal gebaut.

 

Dort, wo andere Singer/Songwriter zur Gitarre greifen, um ihre befindlichkeitsfixierte Ader auszuleben, Schultern hängen und Haare gefühlvoll aus dem Gesicht gewischt werden, da greift Tigeryouth an, beisst auf die Zähne bis es knackt und geht dahin, wo es weh tut. Und zwar vor allem ihm selbst. Auftritte Tilmans haben eher etwas von einer intensiven Kneipenprügelei, als von einem Indie-Akustik-Teekränzen, bei dem das Publikum lauter redet, als die Musik gespielt wird, was nicht an den bösen Leuten liegt, sondern an der mangelnden Präsenz des Künstlers. Vor Tigeryouth gibt es kein Entkommen, egal auf welcher Entfernung man sich zu ihm befindet.

Das ist meine Gitarre, das ist meine Stimme, ja du kannst was von meinem Bier haben, aber nur wenn ich mir eine drehen darf, auf der Innenseite meiner Hände ist noch Platz für eine weitere Tätowierung, dein Mitbewohner hat schon vier mal gestochen? alles klar, ich penn bei dir, ich warne dich aber lieber vor, ich muss morgen um 7 den Zug kriegen.

Seit seinen Anfängen hat Tigeryouth mehrere Demos, Tapes, Kleinstrelease veröffentlicht. Sein Debütalbum, welches auf Zeitstrafe im Vertrieb von Indigo erscheinen wird, umfasst 13 Songs, die zum ersten Mal in Gänze das einfangen, wofür seine Musik steht: Kompromisslose, harte Arbeit, kompromisslose Ruhe, kompromisslose Gefühle, kompromissloses Hadern, kompromisslose Freiheit. Und für die Alternativlosigkeit zu dem, was man liebt und was man zu tun hat: Musik schreiben, singen und spielen.

Und das ist der Plan für 2014.

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