WILWARIN FESTIVAL 2017

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Rakede

Rakede2006 wurde die Rakede auf einer nächtlichen Zugfahrt von Berlin nach Köln erstmals als Projekt aus der Taufe gehoben. Seit nunmehr einem Jahr spielt die Band in ihrer derzeitigen Formation und hat ihre Heimat größtenteils in Hamburg gefunden. Getrieben wird das Konstrukt von sechs Triebwerken (sprich: vielseitigen, ambitionierten und durch absolut nichts festgelegten Fachkräften), deren jeweilige musikalische Wurzeln in unterschiedlichste Konstellationen wie Metal-, Hip Hop oder Reggae- bis hin zu Jazzbands zurückreichen. Diese Vielfalt und die damit verbundenen Kontraste garantieren letztlich auch den Zündstoff, der die Kompositionen der Band wohl am treffendsten charakterisiert. Rakede sind ein Kollektiv aus sechs exzellenten Musikern oder besser Triebwerken (TW) mit den unterschiedlichsten Backgrounds.

Triebwerk I: (Gesang, Texte, Songwriting) der Mann mit 1000 Stimmen, Melancholiker, Hobby Endgegner, Metal-Fan und heimlicher Alleshörer.
Triebwerk II: (Produzent, Sounds, Beats) Urknall-Fan, Dubstepliebhaber, der mit 18 noch meinte, Techno ist keine Musik... durchgedrehter Schimpanse halt.
Triebwerk III: (Gitarre, Rap, Songwriting) Trotzt Gravitation, Zeit und Raum.
Triebwerk IV: (Drums, Beats) Anheizer, Hobby-Choleriker, Reggae-Metal-HipHop-Fanatiker.
Triebwerke V: (Bass) Bass und mehr Bass, Funk, Funk und mehr Funk, Bud Spencer-Fan.
Triebwerke VI: (Keys) Country-80iger-Jahre-holländischer-Schnulzen-Liebhaber. Nebenverdienst: Stand-Up Comedian.
Schon früh begeisterte sich ein prominentes Netzwerk für die Formation. Ein großer Teil der Gruppe tourte, wie oben beschrieben, mit dem Rapper Curse . HipHop-Urgestein Samy Deluxe bekannte sich als Fan und wurde kurzfristig „Triebwerk drölf“ . Ähnliche Verkettungen führten dazu, dass Seeed Mitglied Dellé über einen Song der Band stolperte und dem Instrumentalpart spontan ein Feature beisteuerte. Obendrein konnte auch Jan Delays langjähriger Produzent und Mischer Tropf dafür gewonnen werden, das erste Album der Rakede als Mischer in seine Hände zu nehmen, der Beginn einer bereichernden Zusammenarbeit.
Bereits im vergangenen Jahr gelang der Rakede mit einer am heimischen Küchentisch abgelieferten Performance ein Überraschungserfolg. Der mit Kugelschreibern und Bierflaschen instrumentalisierte Clip des Tracks „bitte bitte“ erzielte innerhalb einer Woche mehr als 1,4 Millionen Views.

Und auch wenn man Rakede live sieht, merkt man: Hier geht es nicht um ein reines Produzentenprojekt – hier steht eine Band auf der Bühne, die es schafft, elektro-lastige Musik mit
instrumentalem Live-Flair auf die Bühne zu bringen. Das Debüt-Album „Rakede“ zeigt nun, dass die Bereitschaft, sich aus allen erdenklichen Musikquellen inspirieren zu lassen, sich auszahlt. Klug gesetzte Brüche und vor allem keine Angst, sich vorwärts zu bewegen, bedingen den vielseitigen, Genre-übergreifenden, sich ständig entwickelnden Sound. Die sechs Tribwerke der Rakede zeigen, dass Musik am Ende alles zugleich sein kann: tanzbar, melancholisch, brutal, vertraut und facettenreich – ein eigener Kosmos, der zum gemeinsamen Abheben mitreißt.

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