ELL AWAITS

... 07. & 08. Juni 2019 in Ellerdorf !!!

 The Prosecution Wortstark, kraftvoll und gehaltvoll setzt der Ska-Punk-Rock Achter THE PROSECUTION aus dem Süden der Republik zum dritten Streich an: WORDS WITH DESTINY ist zwölfmal Anklage, Katalysator und Hoffnungsschimmer in zwölf verschiedenen, ikonischen und emotionalen Einzelschicksalen, zwölfmal kein Blatt vor dem Mund – zwölfmal druckvoll produzierter Punk-Rock mit Bläsern und Off-Beat Attacken mitten auf die zwölf. Getreu dem Motto “think local, act global” sicherten sich THE PROSECUTION für ihr drittes Album nicht nur die lautstarke Unterstützung der im persönlichem Umfeld ansässigen Musikerin Pia Zeitzler, sondern gleicherzeitig die Stimmgewalt von keinem geringeren als Chris#2 von ANTI FLAG. Auf Grund ihres stetigen und langjährigen sozialen Engagements (u.a. ProAsyl), sowie ihrer sympathischen Natürlichkeit konnten die Regensburger Chris Herz im Nu erobern und ein Feature auf WORDS WITH DESTINY war schlicht die logische Konsequenz. “Sounds amazing! Thanks for letting me be a part of it!”

Die ausserordentlich stark DIY verwurzelten Musiker haben mit ihrem letzten Release At The Edge Of The End gehörig frischen Wind in die deutsche Ska-Punk-Rock Szene gebracht. Einen derartigen Output hatten hierzulande weder Presse noch Fans auf dem Radar: “Kaum eine deutsche Skapunk/-core-Band hat sich bislang derart amerikanisch präsentiert” (OXFanzine). Verspieltes und liebevolles Packaging bei dem die Band insbesondere bei der Ende 2014 nachgelegten Vinyl-Version persönlich Hand angelegt, ausgeschintten und verpackt hat, selbstgeschneidertes Merchandise und selbst-produzierte Videos sprechen eine klare Sprache. THE PROSECUTION gehen diesen Weg konsequent weiter und sind auch weiterhin in Projekten außerhalb der Band aktiv.

Das neue Album WORDS WITH DESTINY präsentiert sich vom Grundtenor der Texte etwas düsterer als der Vorgänger At The Edge Of The End (VÖ 2013), ohne sich hierbei in Auswegslosigkeit oder Verzweiflung zu verlieren. Ganz im Gegenteil: THE PROSECUTION haben sich musikalisch, wie auch inhaltlich ihre Lebensfreude und Frische gänzlich bewart. Der Spagat zwischen ernsthafter Botschaft und partymässiger Eskalation funktioniert noch besser als zuvor. Das alles durchdringende Moment auf WORDS WITH DESTINY ist die Einsicht, dass jede Grenze und noch so auswegslos erscheinende Situation durch ein gemeinsames Miteinander und die in einem selbst steckende Kraft stets überwunden werden kann. Grenzen werden als künstliche Be- und Einschränkungen aufgefasst, die dem Freiheitsdrang und der Entwicklungsfähigkeit des menschlichen Seins nicht im Weg stehen können, egal ob es sich dabei um gesellschaftliche Konstrukte wie Klasse und Geschlecht, oder institutionalisierten Fatalismus handelt. WORDS WITH DESTINY ist ein musikalischer Weckruf aufzubegehren, sich zu organisieren und zu befreien und diese Grenzen zu überwinden und einzureißen. THE PROSECUTION zeigen das auf ihrem dritten Studioalbum eindrucksvoll allein durch die musikalische Durchmischung mit genrefernen Elementen. So reihen sich Metal-Riffs neben Hardcore Breakdowns ein und flankieren Off-Beat Two-Tone Rhythmen, die mit Bläsern verfeinert und von Klargesang und Shouts abgerundet werden. Mit Fingerspitzengefühl und dem richtigen Händchen schaffen sich die acht Bajuwaren hiermit ihre eigenes Fleckchen im Ska-Punk-Rock und sollten deswegen in jeder Schublade liegen, ohne dabei wirklich in eine zu passen.

Nach Droll Stories (VÖ 2010) und At The Edge Of The End (VÖ 2013) ist WORDS WITH DESTINY den nächste logische Schritt auf dem konsequenten Weg der jungen Regensburger zu ihrem selbstgeschmiedetem Schicksal.

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Vögel die Erde essenNach einem Konzert von VÖGEL DIE ERDE ESSEN kam mal jemand aus dem Publikum zur Band und erzählte, er hätte gerade das Gefühl gehabt, einen brennenden Zug an sich vorbeifahren zu sehen. Die Musik der drei Berliner Musiker ist in der Tat dramatisch. Die Band hat Punk, Noise Rock, R ́n ́b, Krautrock und Black Metal zu einem Sound zusammengeschmolzen, der auf Konzerten und im Studio von der explosiven wie minimalistischen Besetzung Bass, Gitarre, Schlagzeug und drei Stimmen getragen wird. Ihre Musik erinnert an einen Science-Fiction-Film aus den 50ern, die kantigen Punkparts könnten die Neuvertonung eines Ed-Wood-Films sein, während die ausufernden Krautrockpassagen eher eine Film-Noir-Ästhetik haben. Nicht dumpf, sondern als wilde Party kommt das Jüngste Gericht daher. Denn wenn die Vögel die Erde essen ganze Welten in sich zusammenkrachen lassen, entsteht aus den Trümmerteilen umgehend etwas Neues, fremdartig Schönes. Bei Kreismusik erschienen ist ihre selbstbetitelte EP und das Album „Besuch von Innen“ (2015).

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ProvinztheaterDie Musik des Provinztheaters aus Krefeld kann man gut und gerne, schlicht und einfach, ohne schlechtes Gewissen und ohne jemandem dabei auf die Füße zu treten, Volksmusik nennen. Das Provinztheater spielt dabei vielleicht nicht einmal Volksmusik, aber sehr wohl Musik für das Volk. Musik, die das Volk hören soll, komme was wolle. Dafür wird vom Theater sogar in Kauf genommen, als erste HaWazuZi–Kapelle (Handwagen-zum-Ziehen-Kapelle; denn alle Verstärker und größeren Instrumente sind, handwerklich geschickt, in Handwagen zum Ziehen verbaut und absolut mobil. Omi lässt grüßen) des ganzen Globus, durch die Städte und Fußgängerzonen Deutschlands zu reisen. Alles für den Traum vom prall gefüllten Stadion, der endlich zur gerechten Wahrheit werden soll. Die sieben sympathischen Musiker rumpeln sich liebevoll und stilsicher mit Tuba, Akkordeon, Kontrabass, Stromgitarre, Kuhglocken und dem Biest am Schlagwerk quer durch die musikalische Botanik – direkt in die Herzen und Füße ihres Publikums. Pawel Kowalczik regiert das Theater mit herber Stimme und treibt die Zuhörer zu Höchstleistungen an. Die Energie und Spielfreude der Mannen überträgt sich sofort in Kopf, Arm und Bein des Zuschauers. Es ist aber nicht alles nur laut und Rumpel, sondern auch leise und Schunkel. Spätestens bei Stadionhymnen wie „Luftpost“ oder „Wie schön“ wickelt das Provinztheater jeden um den Finger. Wie schön sowas klingen kann, erfährt man durch Gänsehaut und einmalige Mitsing-Stimmung. Neben der Musik ist das Wort “Theater” natürlich keine bloße Zierde. Inszenierung ist immer ein Bestandteil des Provinztheaters. Die Mitglieder haben z.B. jeweils ein Alter-Ego im Leben außerhalb der Band, das als Designer, Instrumentenbauer oder reumütiger Angestellter sein Dasein fristet. Das Spiel mit Identitäten, Rollen und Erwartungen wird auf die Spitze getrieben. Irgendwo zwischen dem Humor von Monty Python, einem Schnappschuss Dadaismus, kleinem Kindertheater und einer Prise Heino.

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