ELL AWAITS

... 07. & 08. Juni 2019 in Ellerdorf !!!

Sidewalk Surfers

Würde das legendäre Skateboard-Videospiel „Tony Hawk’s Skateboarding“ heutzutage noch einmal neu aufgelegt, die Sidewalk Surfers würden einen Großteil des Soundtracks dazu liefern.
Die junge Band aus Saarbrücken schlägt genau in die Kerbe, die eine ganze Generation geprägt hat und seit geraumer Zeit ein erneutes Aufleben verspürt: Skatepunk oder
Melodycore, wie es vor knapp 20 Jahren auch noch hieß. Uptempo, schnelle Breaks, melodische Hooklines, Punkrock-Riffs und das richtige Maß an Rotz. Referenzen und
wegweisende Bands muss man nicht groß aufzählen, jeder kennt sie und einige der Pioniere sind immer noch gleichermaßen kompromisslos und ungebremst allgegenwärtig.

Braucht es denn dann überhaupt noch junge Bands, die sich an Heroen und Einflüssen von vor knapp 20 Jahren bedienen? Ja! Gerade jetzt braucht es Bands wie die Sidewalk Surfers, die jene Generation nicht nur in ihrer Vergangenheit schwelgen lässt, sondern eine neue nach sich zieht. Getreu dem Motto „Punks Not Dead“ wird unter Beweis gestellt, dass Skatepunk auch im 21. Jahrhundert alles andere als tot oder angestaubt ist.
Mit dem richtigen Händchen vermischen die Saarbrücker Sidewalk Surfers klassische Zutaten wie Reggae-Vibes durch Orgel-Momente, Off-Beat-Verse, schnelle und mitreissende Fragmente, die das Tanzbein zucken und den Circle-Pit direkt vorm Auge abspulen lassen. Dadurch werden die 90er zur Gegenwart, wie auch durch die raue, rotzige Stimme von Sänger Kiwi, in der besten Tradition von Tim Armstrongs And Out Comes The Wolves Songs.
Gegründet 2014 veröffentlichen die fünf Jungs, nach ihrer ersten EP „not Me“, am 09. März 2018 ihr Debut-Album „Dinner for Sinner” auf Long Beach Records Europe. Sidewalk Surfers müssen sich auch im internationalen Vergleich keineswegs verstecken! Ein Vocal Feature mit David McWane (Big D and the Kids Table) auf dem Song „Self Inflicted“ lässt erahnen, was die Jungs aus dem Saarland in nächster Zeit noch alles vorhaben und wo die Reise hingehen soll! Auch beim Artwork des Albums wurde auf prominente Unterstützung gesetzt, so dass Stefan Beham (Sbäm) sich für die Optik verantwortlich zeigt, der bereits durch eine Vielzahl an Artwork-Designs im Punkrock-Bereich für Aufsehen gesorgt hat.
Direkt im Opener „Workaholic“ wird klar, dass Musik für die Jungs nicht nur eine Platte Attitüde ist, sondern ein Lebensinhalt mit dem sie sich klar von starren Gesellschaftlichen Strukturen emanzipieren wollen. In „Another Place“ zieht sich dieses Gefühl gegen die Obrigkeiten dieser Welt weiter und wird von schnellen Rhythmen und untermauernden Orgel Einwürfen getragen. Gerade dieser Song ist nicht nur als Vorwurf formuliert, sondern zeigt gerade, dass die Sidewalk Surfers sich immer da zu Hause fühlen, wo eine illustre Musikszene und ausgelassene Momente entstehen. Songs wie „What We Want“ und „T.I.F.I.A.“ zeigen in optimistisch gespickter Weise in klarer Punkrockmanier mit dem Sound der 90er, dass es sich nicht lohnt dem ewig gleichen hinterherzujagen und sich einem traditionellem Lebensalltag hinzugeben, sondern nach vorne zu Blicken und aus der scheinbaren Alternativlosigkeit einen Weg zu finden.

Homepage - Facebook

Um unsere Webseite für Dich optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmst Du der Verwendung von Cookies zu. Es werden nur folgende anonymisierte Daten von Google Analytics ausgewertet: Dauer der Sitzung, Anzahl der Seitenbesucher, Welche Seiten wurden besucht, Absprungrate. Damit können wir feststellen, welche Inhalte für unsere Besucher interessant sind und welche Themen nicht. Der Verwendung von Google Analytics-Cookies kann jederzeit in unserer Datenschutzerklärung widersprochen werden.
Datenschutzerklärung Einverstanden Ablehnen